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Lauenburger Gewerbeschau

Auf der Gewerbeschau der Wirtschaftlichen Vereinigung Lauenburg im Mosaik präsentierten sich am Wochenende mehr als 80 Aussteller aus Lauenburg und dem Umland. Noch größer, noch schöner, noch attraktiver als in den Vorjahren, so wurde ein sehr interessantes Ausstellungsgelände organisiert. Neben zahlreichen kulinarischen Angeboten präsentierten sich auf mehreren hundert Quadratmetern unter anderem Handwerksbetriebe, Dienstleister, Autohäuser, Versicherungen, Geldinstitute, Vereine sowie die Versorgungsbetriebe Elbe. Im Außenbereich waren neben einem Überschlagsimulator des ADAC auch die Hilfsorganisationen vertreten. Die Riesenrutsche des THW war der Magnet für alle Kinder. Wie eine überdimensionale Hüpfburg ragte sie bis über das Dach des angrenzenden Pflegeheimes empor. Die Rettungshundestaffel war vertreten, die DLRG stellte einen Rettungswagen aus und rundete das Bild neben der Feuerwehr ab. Alle Besucher pilgerten an den Großfahrzeugen der Feuerwehr vorbei. Das HLF lud mit der umfassenden Beladung zum Staunen ein und auch die Drehleiter beeindruckte Groß und Klein. Wie ein Torbogen ragte sie über den Eingangsbereich. Immer wieder sorgte die Feuerwehr auch in den Messehallen für Aufsehen - immer dann, wenn der Atemschutztrupp mit schwerem Gerät durch die Gänge zog. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und machten Fotos mit den Rettern, ließen sich Ausrüstungsgegenstände erklären und lobten das Ehrenamt. An beiden Messetagen besuchten mehrere Tausend Menschen die Veranstaltung, versuchten ihr Glück beim Gewinnspiel eines Urlaubes oder bei kleineren Aktionen. Immer wieder waren während der beiden Tage Motorengeräusche im Außenbereich zu hören, Holzspäne flogen und beeindruckte Besucher schauten zu: Grund war ein Künstler, der mit seinen Motorkettensägen Figuren aus Baumstämmen schnitzte. Am Sonntagnachtmittag wurden zwei Figuren versteigert. Der Erlös einer Eule ging an die Jugendfeuerwehr, wofür wir uns auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten. Gegen Abend wurde es dann leerer, die Betriebe begannen mit den Abbauarbeiten und auch die Feuerwehr packte zusammen. Nach zwei Tagen auf der Gewerbeschau rückten die Freiwilligen wieder ein.