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Großbrand Worleè Chemie

von SPOIn einsaetze

siren

Freitag, 7. März 2003, 12:00

location

Lauenburg / Elbe

Zu einem Großbrand im Lauenburger Industriegebiet kam es im Jahr 2003. Zunächst wurde die Feuerwehr Lauenburg zu einem technischen Defekt an der Heizungsanlage alarmiert. Doch bereits auf Anfahrt wurde das Ausmaß des Inferno klar. Ein dichter Rauchpilz zog aus dem Industriegebiet über die Grünflächen Richtung Norden. Sofort ließ die Einsatzleitung die Feuerwehren aus Schnakenbek, Buchhorst, Krüzen, Lanze, Geesthacht und Schwarzenbek nachalarmieren. Vor Ort stand das Fasslager des Chemie verarbeitenden Betriebes in Vollbrand. Schnell wurde ein massiver Löschangriff über drei mobile Schaum-Wasserwerfer vorgenommen. Auch die Feuerwehr Geesthacht konnte mit dem TLF 24/50 ein großen Löscherfolg vorweisen. Immer wieder explodierten Fässer, schleuderten durch die Luft und gefährdeten die Einsatzkräfte. Erst der massive Schaumeinsatz dämmte die Flammen ein. Während der Löscharbeiten führte der Löschzug-Gefahrgut Messungen im Umland durch. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht.