Am Dienstagmorgen wurde die Ölwehr der Lauenburger Feuerwehr in den Hafen alarmiert. Mitarbeitern der Werft war ein Ölfilm im Hafenbecken aufgefallen, woraufhin Wehrführer Lars Heuer zur Erkundung ausrückte. Kurz darauf gab es Vollalarm für die Wehr. Mit dem Gerätewagen Öl, dem HLF und mehreren Booten rückten die Kräfte aus. Auch die Feuerwehr Hohnstorf aus Niedersachsen war bereits alarmiert und unterstützte mit einem Boot die Arbeiten. Ölsperren vom Gerätewagen wurden durch das Mehrzweckboot Elbe 1 über die Hafeneinfahrt gezogen, um zunächst eine Ausbreitung zu stoppen. Dazu mussten mehrere Sperren miteinander verbunden werden. Auch eine Verantwortliche der Wasserbehörde des Kreises rückte an um gemeinsam mit der Einsatzleitung das weitere Vorgehen zu besprechen. Gleichzeitig wurden für die Wasserschutzpolizei Gewässerproben genommen. Schließlich konnten die Sperren wieder eingezogen werden und das eingefangene Öl gebunden werden. Für die Dauer des Einsatzes war der Elbe-Lübeck Kanal für die Schifffahrt gesperrt. Nach rund 4 Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Wasserschutzpolizei übergeben.
Fotos: Timo Jann





