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Jahreshauptversammlung 2020

Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Wehrführer Lars Heuer die Jahreshauptversammlung der Lauenburger Feuerwehr im Katastrophenschutzzentrum. Er begrüßte die Mitglieder seiner Wehr, aber auch Vertreter von umliegenden Gemeinden wie Wehrführer Florian Lüttge aus Buchhorst, Matthias Lanius aus Hohnstorf und Amtswehrführer Thomas Netz. Auch von Stadt und Politik wurde Präsenz gezeigt. So begrüßte Heuer neben Bürgermeister Andreas Thiede auch Vertreter der Parteien. Einen Ausreißer nannte unser Wehrführer die Einsatzbilanz des letzten Jahres. 153 Einsätze bewältigten die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr. Darunter zahlreiche Technische Hilfeleistungen wie Türöffnungen oder Ölspuren, aber auch bei 5 Öl-Einsätzen auf der Elbe kamen die Kräfte zum Einsatz. Mehrere Brandeinsätze beschäftigten die Wehr. Angefangen bei einem Dachstuhlbrand im Stadtkern über Gebäudebrände in Schnakenbek und Buchhorst. Über die Unterstützung bei Neuanschaffungen wie etwa dem LF 10 oder der neuen Schutzkleidung, welche zur Zeit probegetragen wird, freute sich Lars Heuer sehr. Allerdings musste er auch mahnende Worte gegenüber den Verantwortlichen der Stadt fällen. In einer Risikoanalyse wurde die Feuerwache bewertet. In nahezu allen Bereichen wies das Gebäude erhebliche Mängel auf. Dringend sollten diese abgeschafft werden, um einen sicheren Dienstalltag für die Mitglieder zu gewährleisten. – Bürgermeister Thiede sprach sich in seiner Rede für eine Verbesserung des Zustandes aus. Nur wann könne man aktuell noch nicht sagen. Die Stadt hat die Planung für ein Millionenprojekt begonnen. Darin enthalten: auch das Katastrophenschutzzentrum. Weitere Gäste überbrachten Grüße ihrer Gemeinden, Vereine und Parteien. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren bei Einsätzen wurde sehr gelobt, ob durch die Amtswehren, die Nachbargemeinde Hohnstorf oder die Partnerstadt Boizenburg. Auch die DLRG überbrachte Grüße und unterstrich, wie wichtig die kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Organisationen ist. – Zuvor hatte Heuer in seiner Rede von dem medialen Interesse an der Ersatzbeschaffung eines Ölwehrbootes gesprochen. Hierzu gibt es zeitnah ein Treffen mit dem Landrat um den Fall zu klären. Auch die Leiter der Kinder- und Jugendfeuerwehr blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. In vielen Ausbildungsstunden konnte den Kindern das Feuerwehrwesen näher gebracht werden. Unternehmungen und Wettkämpfe zeichneten das letzte Jahr. Schließlich ging es zum Tagesordnungspunkt Ehrungen und Beförderungen:

Beförderung zum Feuerwehrmann:

  • Robin Dormann (Übernahme aus JF)
  • Andre Griebel

Beförderung zum Oberfeuerwehrmann / frau:

  • Lara Dieckmann

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann / frau:

  • Tobias Bohne
  • Emelie Koberstein

Beförderung zum Löschmeister / in:

  • Dominic Gutsch
  • Jessica Schmidt
  • Lars Nörenberg

Ehrung für eine Dienstzeit von 10 Jahren:

  • Tobias Bohne
  • Marcel Hinrichs
  • Emilie Koberstein
  • Alexander Köhler
  • Marvin Krajewski
  • Nico Ladewig
  • Leon Stegen
  • Magnus Stein

Ehrung für eine Dienstzeit von 20 Jahren:

  • Dirk Bollhorn
  • Benjamin Lemmermann
  • Timo Naujoks
  • Anja Pätzold
  • Max Schönrock

Ehrung für eine Dienstzeit von 50 Jahren:

  • Rudolf Krage

Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre Dienstzeit:

  • Thomas Hampicke

Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre Dienstzeit:

  • Peter krosta

Kurz vor Ende der Versammlung ergriff Torben Heuer noch einmal das Wort. Er sprach als Mitglied der Wehr und nicht als Teil des Vorstandes. Das wollte er zunächst klarstellen. – Die von Bürgermeister Thiede getroffenen Aussagen seien nicht konkret. – Es wird nur von „sollte“ gesprochen. Genaue und vor allem verlässliche Zeitangaben lassen sich dadurch nicht erahnen. Auch bei der Entschädigung der Mitglieder für Einsätze gibt es bislang kein Ergebnis. Die Stadt Geesthacht zahlt ihren Einsatzkräften seit Jahren eine Aufwandentschädigung und hat dafür eine Möglichkeit gefunden. Die Stadt prüft weiter Möglichkeiten und möchte lieber auf eine landes- oder kreiseinheitliche Lösung warten. Wenig später beendete der Wehrführer die Versammlung.