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013/2016 Feuer Mittel Y - Küchenbrand

Einsatzbeschreibung: 

"Feuer, Menschenleben in Gefahr" lautete am Mittwochmorgen das Einsatzstichwort für die Feuerwehr Lauenburg. Nachdem der Wehrführer als erstes mit dem Kdow am Einsatzort eintraf wurde das Ausmaß deutlicher. Von Außen erkannte man schon, dass die Küche in Vollbrand steht, Flammen schlugen bereits aus dem Fenster. Sofort teilte Einsatzleiter Heuer dem Fahrzeugführer des noch auf Anfahrt befindendem HLF's diese Information mit, sowie, dass vermutlich noch eine Person vermisst wird.
Kurz darauf traf das HLF auch schon ein. Der Angriffstrupp legte umgehend das Schlauchpaket vor der Tür bereit, der Wassertrupp schloss die Schläuche für die Wasserverorgung an. Binnen kürzester Zeit stand der Löschangriff bereit und der Atemschutztrupp konnte ins Gebäude vorgehen. Gleich nach den ersten Metern im Flur waren die ersten Flammen zu sehen, die mitgeführte Wärmebildkamera zeigte da schon um die 600°Grad an. Mit gezielten Sprühstößen aus dem Hohlstrahlrohr wurde die Brandbekämpfung eingeleitet und die Flammen in Küche und Flur relativ schnell gelöscht. Zeitgleich rüstete sich ein weiterer Trupp mit Atemschutz aus und ging über einen zweiten Eingang zur Menschenrettung vor. Nachdem der erste Trupp das Feuer soweit aus hatte, suchte auch dieser im Erd- und Dachgeschoss nach dem Vermissten - Entwarnung! Der zweite Trupp konnte die Person aus dem Keller über einen Nebeneingang retten. Somit konnte dann der Schwerpunkt auf die Nachlöscharbeiten und die Belüftung des Gebäudes gesetzt werden. Da Anfangs nicht ganz klar war, wieviele Einsatzkräfte um diese Zeit verfügbar sind, wurden vorsichtshalber die Feuerwehren aus Schnakenbek und Buchhorst nachalarmiert. Zur Kontrolle wurden einige Bewohner mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Lauenburg beendet.

Lübecker Nachrichten
Fotos: Timo Jann - Bergedorfer Zeitung, Feuerwehr Lauenburg