Sie sind hier

015-022/2022 TH K - Sturmschäden

Einsatzbeschreibung: 

Nachdem der Orkan in der Nacht über ganz Norddeutschland viele Schäden verursacht hatte rückte am Sonntagmorgen die Drehleiter zur Nachbarschaftshilfe nach Geesthacht aus. Ein Baum war auf ein Wohnhaus gestürzt und musste abgetragen werden. Da die Geesthachter Leiter in anderen Einsätzen gebunden war, kamen die Lauenburger gern zur Hilfe. Derweil rückte in Lauenburg das HLF aus, Anwohner meldeten an der Straße "Großer Sandberg" Bäume die stark geneigt aussahen. Die Einsatzstelle wurde begutachtet. Ein sofortiger Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich. Der Wehrführer Lars Heuer erhielt am Vormittag die Information, das es aufgrund der Sturmflut in Hamburg zu einem Rückstau der Elbe kommt. Das Hochwasser fiel deutlich höher als gewöhnlich aus. Die Uferpromenade Wurde unterstützt. Gemeinsam mit einem Verantwortlichen der Stadt wurde die Lage beurteilt. Derweil räumte die Besatzung des HLF einen versperrten Gehweg im Lauenburger Westen. Ein größerer Ast war von einem Baum abgebrochen und auf den Weg gestürzt. Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Feuerwache ging es für das HLF in den Buchhorster Weg. Ein größerer Baum war umgestürzt, versperrte Teile der Fahrbahn. Mit der Motorkettensäge wurde der Baum zerteilt und die Straße geräumt. Wenig später wurde es maritim. Die Chefin des Lauenburger Yachthafen meldete sich telefonisch, ein Boot hatte sich losgerissen, trieb durch den Kanal in Richtung Schleuse. Bereits auf Anfahrt sahen die Kräfte das führerlose Ruderboot. Das Arbeitsboot Elbe 1 lief wenig später aus. Der Wind hatte es mittlerweile aber in einen Seitenarm des Elbe-Lübeck-Kanals getrieben. Mit Muskelkraft wurde es an Land gebracht. Insgesamt forderten 7 Einsätze am Sonntagvormittag die Kräfte der Lauenburger Feuerwehr. Wir hoffen, das die Mitglieder nun einen einsatzfreien Nachmittag verbringen können.

Fotos: Feuerwehr Lauenburg