Sie sind hier

044/2021 FEU G - Werkstattbrand

Einsatzbeschreibung: 

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr in die Lauenburger Altstadt alarmiert. Grund war ein Feuer, das in einer Werkstatt eines Altstadthauses ausgebrochen war. Anwohner bemerkten die Rauchentwicklung und Flammen in der ehemaligen Schmiede. Sofort riefen sie über die 112 die Feuerwehr zur Hilfe. Gleichzeitig versuchten sie mit Feuerlöschern und einem Gartenschlauch die Flammen einzudämmen. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung war der Löschzug zur Stelle, der Angriffstrupp ging unter Atemschutz mit dem Schlauchpaket zur Brandbekämpfung vor. Die stark verrauchte Werkstatt musste über eine enge Twiete betreten werden. Im Inneren mussten sich die Einsatzkräfte durch tasten zurechtfinden. Der dunkle Rauch hatte die Sicht unmöglich gemacht. Schnell konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Vor dem Gebäude waren inzwischen weitere Einsatzfahrzeuge eingetroffen. Der Angriffstrupp vom HLF ging zur Erkundung in das Gebäude vor, öffnete Fenster, um eine Belüftung vorzubereiten. Gleichzeitig wurde ein Überdruckbelüfter in Stellung gebracht. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnte mit der Entrauchung des Gebäudes begonnen werden. Dazu wurde in der schlecht zugänglichen Werkstatt die Hydro-Mechanische Entrauchung und für den Wohnbereich eine Überdurckbelüftung gewählt. Schnell stellte sich ein Erfolg ein. Die unter Atemschutz eingesetzten Kräfte mussten ihre durch Brandrauch beaufschlagte Kleidung an der Einsatzstelle ablegen. Zu groß ist das Risiko die krebserregenden Stoffe zu verschleppen. In der Elbstraße rüstete sich der Angriffstrupp auf offener Straße ab, legte die verschmutzte Kleidung ab und zog sich Jogginganzüge über. Die Kleidung wurde in Säcke verpackt sie geht nun zur Reinigung zu einer Wäscherei. Nachdem der Brandrauch aus dem Gebäude abgezogen war, konnte die Einsatzstelle an Polizei und Eigentümer übergeben werden. Durch das beherzte Eingreifen der Anwohner konnte vermutlich schlimmeres verhindert werden. Dennoch appellieren wir: Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr! Wählen Sie schnell die 112 und fordern Sie Hilfe an. Bringen Sie sich und andere in Sicherheit. Wie es zum Feuer kam, ist unklar, die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.