Sie sind hier

084/2019 FEU G WALD - Waldbrand

Einsatzbeschreibung: 

Zu einem Großeinsatz nach Mecklenburg-Vorpommern wurden die Lauenburger am Montagnachmittag alarmiert. In einem Waldgebiet unweit der Landesgrenze war ein Feuer ausgebrochen. Bereits auf der Anfahrt war die massive Rauchentwicklung zu sehen. Mit mehreren Löschfahrzeugen unterstützte die Lauenburger Wehr den Einsatz. Zunächst war unklar, wo sich das Feuer ausbreitete und wie am besten angefahren wird. Schließlich ging es in ein Waldgebiet, in welchem bereits die Partnerwehr aus Boizenburg im Einsatz war. Flammen loderten meterhoch und eine massive Rauchentwicklung erschwerte die Maßnahmen. Beim Eintreffen des Lauenburger LF 20 eilte die Besatzung dem Boizenburger TLF zur Hilfe. Die Flammen schlugen über eine Schneise, in welcher das TLF stand, in ein weiteres Waldgebiet. Höchste Gefahr für die Besatzung konnte im letzten Moment durch den Schutz des Fahrzeuges abgewandt werden. Immer wieder auffrischender Wind fachte das Bodenfeuer an. Mit dem Waldbrandkorb wurde ein Löschangriff vorgenommen, zusätzlich ging ein Trupp mit den Löschrucksäcken vor, um an der Spitze ein Ausbreiten zu verhindern. Die Maßnahmen zeigten schnell Erfolg, so dass sich die Kräfte auf die Fläche konzentrieren konnten. Die unzureichende Wasserversorgung machte den Kräften zusätzlich zu schaffen. Mit den Großfahrzeugen sowie einem Güllebehälter wurden tausende Liter Wasser aus der näheren Umgebung angefahren. Am Abend kamen zusätzliche Kräfte aus Schleswig-Holstein dazu. Die Feuerwehren Schwarzenbek und Geesthacht kamen mit zwei Löschfahrzeugen zur Unterstützung. Bis in die Abendstunden dauerte der Einsatz an.

Die anhaltende Trockenheit ist eine große Gefahr. Schnell kann dadurch ein Feuer ausbrechen. Die höchste Waldbrandstufe wurde bereits vor Tagen für unsere Region ausgerufen. Bitte werfen Sie keine Zigaretten weg. Machen Sie kein offenes Feuer auf Wiesen oder Feldern. Halten Sie in jedem Fall geeignete Löschmittel bereit. Sollte es dennoch zum Brandausbruch kommen, zögern Sie keine Sekunde und alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112.